Nadine Leonhardt übernimmt Wirtschaftsförderung in Grevenbroichs neuem Strukturwandel
Nadine Leonhardt übernimmt Wirtschaftsförderung in Grevenbroichs neuem Strukturwandel
Nadine Leonhardt wurde zur Teamleiterin für Wirtschaftsförderung bei der GFWS in Grevenbroich ernannt. Die Personalie folgt auf die geplante Fusion mit der SEG, die zu einer Neuordnung der Führungsstrukturen führt. Leonhardt bringt fundierte Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung und im wirtschaftlichen Wandel mit.
Grevenbroich hat in den vergangenen Jahren einen tiefgreifenden wirtschaftlichen Wandel durchlaufen. Das Ende des Braunkohleabbaus im Tagebau Hambach leitete den Übergang zu Logistik und erneuerbaren Energien ein. Neue Unternehmen, öffentliche Investitionen und Arbeitsplatzwachstum haben die Wirtschaft der Region neu geprägt.
Leonhardts beruflicher Werdegang umfasst Stationen in Wissenschaft, Kommunalpolitik und Wirtschaftsplanung. Sie verfügt über einen Master of Arts in Politikwissenschaft von der Universität Trier mit Studienaufenthalten in Tokio und London. Bevor sie in die Politik ging, arbeitete sie als Projektkoordinatorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule Aachen.
Von 2020 bis 2025 amtierte sie als Bürgermeisterin von Eschweiler, wo sie die Wirtschaftsförderungsstelle leitete. In dieser Funktion vertrat sie die Stadt in Gremien zum Strukturwandel und steuerte Projekte zur Innenstadtbelebung. Ihr Schwerpunkt lag auf der Anpassung der lokalen Wirtschaft an sich verändernde Branchen.
Durch die Fusion von GFWS und SEG entfällt die eigenständige Geschäftsführerposition bei der GFWS. Wilfried Wissdorf bleibt Geschäftsführer der SEG, während Leonhardt die operative Wirtschaftsförderung bei der GFWS übernimmt. Bürgermeister Klaus Krützen begrüßte ihre Berufung und verwies auf ihre Expertise in Projektmanagement, Strukturplanung und nachhaltigen Wirtschaftsstrategien.
Grevenbroich selbst hat seit 2021 erhebliche Veränderungen erlebt. Die Schließung des Tagebaus Hambach beschleunigte die Hinwendung zu Logistik und grüner Energie. Unternehmen wie DHL und Solarfirmen expandierten in den Grevenbroicher Gewerbepark und schufen rund 2.500 neue Arbeitsplätze. Die Arbeitslosenquote sank von 6,5 auf 4,8 Prozent – unterstützt durch Umschulungsprogramme. Öffentliche Mittel in Höhe von etwa 150 Millionen Euro flossen in Projekte wie die Renaturierung der Sophienhöhe, ein neues Bürgerzentrum und Infrastruktur für erneuerbare Energien.
Leonhardt betonte ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Unternehmen, Kommunalpolitik und Entscheidungsträgern. Ihr Ziel sei es, langfristige und nachhaltige Strategien für die wirtschaftliche Zukunft Grevenbroichs zu entwickeln.
Die Fusion von GFWS und SEG soll die Wirtschaftsförderung in Grevenbroich effizienter gestalten. Während Leonhardt als Teamleiterin die operative Arbeit übernimmt, bleibt Wissdorf in seiner Position bei der SEG. Ihre Erfahrung im Strukturwandel und Projektmanagement passt zur anhaltenden Transformation der Stadt – weg von der Braunkohle, hin zu neuen Industrien.
Öffentliche Investitionen und privates Wachstum haben bereits Arbeitslosigkeit reduziert und Beschäftigungschancen erweitert. Die nächste Phase hängt von der weiteren Zusammenarbeit zwischen Kommunalpolitik, Wirtschaft und Planern ab.
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